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Der Osterhase muss es richten 17.04.2014
Die Buchhandelsumsätze sind im März deutlich zurückgegangen und bleiben hinter den Vorjahreswerten. Der Grund: saisonale Verschiebungen durch das Osterfest. Abgerechnet wird Ende April.

Die März-Zahlen lesen sich alles andere als angenehm, denn sie bleiben weit hinter den Werten des Vorjahres zurück. So ist über die Vertriebswege Sortiment, E-Commerce, Warenhaus und Bahnhofsbuchhandel ein Minus von 17,8 Prozent zu verbuchen. Das geht aus dem Branchen-Monitor Buch hervor, den GfK Entertainment gemeinsam mit dem Börsenverein herausgibt. Zurückzuführen ist der zweistellige Einbruch auf die Ostertage, die in diesem Jahr erst im April liegen, im vergangenen Jahr jedoch komplett im März zu Buche schlugen.

Der Osterhase hat also in diesen Tagen jede Menge zu tun – er soll nicht nur die Herzen der Beschenkten erfreuen, sondern mit seinen Büchergaben auch die Umsatzlücke von 8,5 Prozent schließen, die sich von Januar bis März aufgetan hat. Die endgültige Abrechnung wird dann Ende April vorgenommen; erst zu diesem Zeitpunkt lässt sich seriös eine Bilanz der ersten vier Monate des Jahres ziehen.

Die Verluste im März zogen sich quer durch alle Editionsformen und Warengruppen. Am stärksten gebeutelt hat es die Hörbücher, die mehr als ein Fünftel ihres Umsatzes verloren haben, ganz ähnlich ging es den Taschenbüchern

Bei den Warengruppen zeigten die Kinder- und Jugendbücher die größte Schwäche, um mehr als ein Drittel brach hier der Umsatz ein. Bei den belletristischen Büchern blieben über 20 Prozent der Einnahmen auf der Strecke. Lediglich Lektüre aus dem Bereich Geisteswissenschaften, Kunst und Musik sowie die Warengruppe Sozialwissenschaften, Recht und Wirtschaft hat ein Plus erreichen können.

Erstmals seit etlichen Monaten drehte sich das Verhältnis zwischen Sortimentsbuchhandel und der Gesamtbilanz aller Vertriebswege. Das Sortiment für sich allein genommen schnitt noch etwas schlechter ab und büßte gegenüber dem Vorjahr 19 Prozent seiner Umsätze ein. Weil dieser Absatzkanal aber auf ein dickeres Polster zurückgreifen kann, liegt das Minus nach drei Monaten bei 7,6 Prozent – und fällt damit geringer aus als das Gesamtminus.

Als erfolgreiche Warengruppe mit aufsteigenden Zahlen hatten sich im vergangenen Jahr die Ratgeber hervorgetan – 2014 scheint sich der Aufwärtstrend fortzusetzen. Auch wenn das Ostergeschäft noch nicht in die Rechnung eingeflossen ist, schließt das erste Quartal für die Ratgeber laut GfK Entertainment nur mit einem leichten Minus von 0,4 Prozent ab – der Marktanteil bewegte sich von Januar bis März bei 18,3 Prozent.

Die Ratgeberliteratur verdankt ihre erfreuliche Entwicklung vor allem den Segmenten Essen & Trinken sowie Gesundheit, die mit 27,6 Prozent beziehungsweise 20,3 Prozent zum gesamten Ratgeber­umsatz beitragen. Beide Bereiche konnten kräftig zulegen: Essen & Trinken um 6,1 Prozent, Gesundheit um 7,9 Prozent (siehe Grafik links). Jedoch gab es auch Rat, der weniger gefragt war, etwa zu Lebenshilfe, Alltag (minus 9,3 Prozent) oder Hobby und Haus (minus 6,8 Prozent).

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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