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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
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"Bestechende poetische Erkundungen" 24.09.2014
Lutz Seiler erhält den mit 7.500 Euro dotierten Marie Luise Kaschnitz-Preis 2014 der Evangelischen Akademie Tutzing. Ausgezeichnet wird er für sein Gesamtwerk.

In der Begründung der Jury heißt es: "Lutz Seilers Gedichte, Essays und Erzählungen sind bestechende poetische Erkundungen ostdeutscher Industrielandschaften, in denen Geigerzähler, Vergasernadeln oder süßliche Gase magische Qualitäten gewinnen. In seinem Roman 'Kruso' steigert sich Seilers Vergangenheitsrecherche zu einer mitreißenden Abenteuergeschichte über die untergehende DDR. Das Abwaschbecken einer Gastwirtschaft wird zum Hort der Freiheit. Ein atemberaubender Weltentwurf, eine moderne Legende und ein Sprachereignis." Lutz Seiler erhält den Preis für sein Gesamtwerk.Der Autour steht aktuell mit "Kruso" auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

Der Jury gehören an: Maike Albath (Literaturkritikerin), Kristina Maidt-Zinke (Literaturkritikerin, Süddeutsche Zeitung), Gunther Nickel (Literaturwissenschaftler), Hajo Steinert (Literaturkritiker, Abteilungsleiter "Kulturelles Wort", Deutschlandfunk) und Judith Stumptner (Studienleiterin, Evangelische Akademie Tutzing).

Preisverleihung im April 2015

Die Verleihung des mit 7.500 Euro dotierten Preises findet am 19. April 2015 in der Evangelischen Akademie Tutzing statt ? im Rahmen einer Wochenend-Tagung, die sich mit dem Werk des Preisträgers befasst.

Der Marie Luise Kaschnitz-Preis wurde 1984 anlässlich des zehnten Todestages der Schriftstellerin initiiert und wird seitdem alle zwei Jahre verliehen, um Autoren in ihrem Gedächtnis auszuzeichnen. Preisträger der vergangenen Jahre waren u.a. Thomas Lehr, Mirko Bonné, Pascal Mercier und Julia Franck. Lutz Seiler ist der 16. Preisträger.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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