Ganz schön bissig ...
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Millionenprojekt bewilligt 04.11.2014
Bund und Länder finanzieren gemeinsam eine digitale Forschungsplattform zu Goethes Biographica: Briefe von und an Goethe, die Tagebücher sowie „Begegnungen“ des Dichterfürsten sollen in den nächsten 25 Jahren in kommentierter Form online gehen. Erste Ergebnisse soll es ab 2018 geben. Die kommentierten Werkausgaben sollen aber nicht integriert werden.

Das millionenschwere, geisteswissenschaftliche Mammutprojekt wird von Bund und Ländern gemeinsam finanziert: Das Vorhaben, das gemeinsam mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und der Klassik Stiftung in Weimar (Goethe- und Schiller-Archiv) durchgeführt wird, hat mehrere große Ziele:

den Aufbau einer integrierten Forschungsplattform zu Goethes Leben, Wirken und Werk auf Basis der bereits erschlossenen Quellenbestände von Goethes Biographica
die Fortführung und den Abschluss der im Goethe- und Schiller-Archiv laufenden historisch-kritischen Editionen der Briefe und Tagebücher von Goethe
sowie der um die Volltextwiedergabe bereicherten Regestausgabe der Briefe an Goethe und
der Edition von Goethes „Begegnungen und Gesprächen“

Die Forschungsplattform PROPYLÄEN soll Wissenschaftlern wie Laien künftig die Möglichkeit bieten, den

Gesamttext von Goethes Biographica samt der erschließenden Kommentare zu nutzen
und nach eigenen Bedürfnissen zu strukturieren
Zugleich soll sie der Forschung ermöglichen, vorhandene Materialien um einschlägige Quellen- und Referenzwerke zu ergänzen und mit diesen zu verlinken

Das Projekt soll die Goethe-Philologie „auf eine völlig neue Grundlage stellen“, indem es Goethes Leben, Werk und Epoche in bisher unbekannter Dichte und Tiefe zu erschließen erlaubt. Zugleich soll die Plattform kultur- und wissenschaftsgeschichtliche Forschung zu dem Zeitraum von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein einzigartiges Quellen- und Datenreservoir bereitstellen. Die Plattform soll sich langfristig durch weitere Quellenbestände und wissenschaftlichen Erkenntnisse erweitern lassen.

Für eine Integration des Gesamtwerks Goethes - wie mehrfach in den Medien berichtet wurde - gebe es derzeit aber keine Pläne, so Manfred Kaltes, der in der Klassik-Stiftung den Bereich Editionen verantwortet, gegenüber boersenblatt.net.

Unter der Leitung der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Manger (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Prof. Dr. Ernst Osterkamp (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Bernhard Fischer (Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar) wird das Projekt laut Mitteilung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leuipzig Arbeitsstellen am Goethe- und Schiller-Archiv Weimar sowie am Freien Deutschen Hochstift Frankfurt am Main haben: die Gesamtlaufzeit beträgt 25 Jahre mit einem Volumen von rund 570.000 Euro pro Jahr.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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