Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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"Der Buchhandel in seiner Gesamtheit" 05.11.2014
Auf die Kritik des Buchhandels an der ausschließlichen Verlinkung der "Spiegel"-Bestsellerlisten mit Amazon.de hat das Nachrichtenmagazin reagiert und eine Runde von Buchhandelsvertretern nach Hamburg eingeladen. Vorläufiges Ergebnis: Es sollen künftig bis zu acht Shop-Plattformen in die Verlinkung eingebunden werden, so der "Spiegel".

Auf diese Formel haben sich "Spiegel"-Online-Geschäftsführer Matthias Schmolz und "Spiegel-Online"-Geschäftsführerin Katharina Borchert verständigt. Welche Buchhandelsplattformen als Bestelloption angegeben werden sollen, steht noch nicht fest. Dies soll in einem weiteren Gespräch geklärt werden.

Tom Kirsch, der für die Thalia Holding teilnahm, forderte, dass auf jeden Fall die Shops thalia.de und buch.de in die Link-Auswahl eingebunden werden müssten. Er regte zugleich an, die unterschiedlichen Shops nach Marktanteilen zuzuordnen.

Börsenverein und MVB, die ebenso wie der Buchhändlerverbund Nordbuch und die Einkaufsgenossenschaft eBuch an dem Treffen teilnahmen, sowie Buy Local und die LG Buch favorisieren eine neutrale Lösung mit Verlinkung auf buchhandel.de. Anders argumentierten nach Angaben von Teilnehmern die Buchhändlerverbünde Nordbuch und eBuch. Während der Vertreter der eBuch im Hinblick auf Shop-Plattformen zum gegebenen Zeitpunkt keine Alternative zu Amazon sieht, plädiert die Nordbuch für die Listung der Libri-Lösung mybookshop.

Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins und Geschäftsführer der Osianderschen Buchhandlung, zeigte sich zuversichtlich, dass eine für den gesamten Buchhandel befriedigende Lösung gefunden werden kann: "Der 'Spiegel' hat erkannt, dass die jetzige Regelung, lediglich Amazon als Bezugsquelle bei 'Spiegel Online' zu nennen, für viel Ärger gesorgt hat. Bei einem Treffen mit verschiedenen Buchhändlern hat der 'Spiegel' zu erkennen gegeben, dass er diese für den Buchhandel sehr unbefriedigende Situation ändern wird. Bei einem weiteren Gespräch soll geprüft werden, wie man den Buchhandel in seiner Gesamtheit als Bezugsquelle einbinden kann."

Eine Abkehr des Buchhandels vom "Spiegel"-Bestsellermarketing lehnt Riethmüller ab: "Es gibt hier ein Geben und Nehmen: Der 'Spiegel" braucht die Daten, die Buchhändler ihm liefern, und die Buchhändler nutzen die Listen in ihren Läden."

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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