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Holtzbrinck dominiert die Belletristik-Charts 08.01.2015
In der Belletristik sticht Holtzbrinck wieder einmal alle aus: Die Verlagsgruppe hatte im vergangenen Jahr erneut die meisten Titel in den Charts, musste hier und da aber auch Abstriche machen. Gewinner des Jahres auf der Independent-Seite war Suhrkamp. boersenblatt.net blickt noch einmal zurück – auf die Bestseller des Jahres 2014.

Welche Titel sich im vergangenen Jahr insgesamt am besten gemacht haben, hat GfK Entertainment bereits ausgewertet (siehe Archiv: Im Rampenlicht des Marktes). boersenblatt.net schaute jetzt noch einmal eine Stufe tiefer – prüfte die Bewegungen in den Charts von Woche zu Woche (die Basis bilden Daten von GfK Entertainment).

Zum Auftakt der Mini-Serie geht es heute um die meistverkauften Hardcover-Romane (Warengruppe Belletristik) des Jahres 2014; mit dem zweiten und dritten Teil folgen Berichte über die Top25-Trends in den Segmenten Sachbuch (8. Januar) und Ratgeber (9. Januar).

Belletristik-Barometer: Titel, Themen, Trends des Jahres 2014

Vielfalt mit Abstrichen. In den Belletristik-Hardcover(HC)-Charts schafften es im vergangenen Jahr weniger Titel auf eine Top25-Position: Zwischen Januar und Dezember 2014 bewegten sich 171 Titel (von 51 Verlagen) im sichtbaren Bereich – im Jahr zuvor waren es 198 Titel (von 56 Verlagen). Die Differenz: 27 Titel bzw. 13,6 Prozent.

Dieses Minus geht vor allem zu Lasten der großen Verlagsgruppen. So komfortabel die Lage für Holtzbrinck (Verlage: Kiepenheuer & Witsch, Rowohlt, S. Fischer, Droemer Knaur) mit Blick auf die Einzelauswertung der Verlage auch aussieht (siehe unten) – nimmt man alle Verlage zusammen, zeigen sich Verluste: 47 Titel fanden Eingang in die Belletristik-Top25, nach 53 im Jahr 2013.

Ähnlich sieht es auch bei anderen Verlagsgruppen aus: Random House Deutschland konnte übers Jahr noch 44 Titel in den HC-Charts unterbringen (2013: 47), Bonnier noch 21 (2013: 27) und Bastei Lübbe zwölf (2013: 14).

Das erfreuliche Ergebnis für Holtzbrinck: Die Verlagsgruppe behauptet sich dennoch als Nummer 1 in der Belletristik (Hardcover) – und war seinen Konkurrenten sogar weit voraus. In den 50 Chart-Wochen, die für die Auswertung berücksichtigt wurden, standen Holtzbrinck-Verlage mit ihren Büchern ganze 33 Mal auf Platz 1. Zum Vergleich:

Random House Deutschland schaffte das mit seinen Verlagen und Imprints fünf Mal
Bastei Lübbe sechs Mal
und die Bonnier-Gruppe drei Mal.

Nummer 1-Titel steuerten zudem Diogenes (zwei Platzierungen; „Die Frau auf der Treppe“ von Bernhard Schlink) und DuMont bei (eine Platzierung; „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ von Haruki Murakami).

Freiheit und InselabenteuerFreiheit und Inselabenteuer© Jürgen Bauer
Ins Plus steuerten in der Belletristik auch die Ganske-Gruppe (wenn auch nur mit einem Titel, nämlich Wolf Haas’ Roman „Brennerova“ / Hoffmann und Campe) – und interessanterweise auch Suhrkamp: Ausgerechnet in dem Jahr, in dem es für die Berliner juristisch besonders hoch herging, kam vom Markt also Rückenwind. Vier Titel erreichten die Top25, im Vorjahr gelang das lediglich einem. Das wirtschaftlich erfolgreichste Buch für Suhrkamp: der Gewinnerroman des Deutschen Buchpreises 2014 – „Kruso“ von Lutz Seiler (laut Verlag gut 250.000 verkaufte Exemplare).

Ein Phänomen für sich war die US-Autorin Lori Nelson Spielman. Ihr Debüt „Morgen kommt ein neuer Himmel“ verkaufte sich von allen Belletristik-HCs 2014 am besten, wie berichtet (Verlag: Fischer Krüger, ebenfalls Holtzbrinck-Gruppe; ca. 500.000 verkaufte Exemplare). Das Buch stieg nach Erscheinen im März auf Platz 8 ein, und kämpfte sich dann nach oben. Insgesamt 38 Wochen konnte sich der Roman in den Charts halten, gehörte stets zur Top10, stand acht Wochen lang sogar an der Spitze. Da hatte auch das Nachfolgerbuch des Vorjahressiegers Jonas Jonasson das Nachsehen: Der Import aus Schweden kam auf 37-Chartwochen (davon 24 Platzierungen in den Top10).

Der Pokal für den Verlag mit den meisten Top1-Platzierungen – nämlich zwölf – ging diesmal allerdings an Kiepenheuer & Witsch (Holtzbrinck). Sieben mal triumphierte Jean-Luc Bannalec (mit dem Krimi „Bretonisches Gold“) und fünf Mal Frank Schätzing (mit seinem Thriller „Breaking News“). Zum Vergleich: Im Vorjahr stand hier Carls’ Books auf dem Treppchen (elf Mal mit „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson und drei Mal mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“).

Kiepenheuer & Witsch holte sich 2014 noch eine weitere Medaille. Kein anderer Verlag hatte übers Jahr mehr Titel in den Top25, und das sogar, ohne im Ausland viel Geld für Lizenzen ausgeben zu müssen (im Panem-Jahr 2013 lag übrigens Oetinger vorn).

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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