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"Sooo viele Bücher!" 17.03.2015


Mutig und durchsetzungsstark waren die zehnjährigen Berlinerinnen, die allein mit dem Zug nach Leipzig fuhren, weil sie unbedingt auf die Buchmesse wollten. "Sooo viele Bücher, das ist einfach spannend!", zeigten sie sich begeistert - und vertieften sich an den Messeständen in die Bücher. von Stefan Hauck


Gestandene Vielleserinnen sind Emilia, Amelie und Hannah, kein Tag ohne Buch. Als Emilias Vater, der in einem Verlag arbeitet, vergangene Woche nebenbei von der Leipziger Buchmesse erzählte, stand für die drei Freundinnen fest: Da wollen wir hin! Die Eltern schüttelten die Köpfe: Geht nicht, wir haben schon andere Termine. Dann fahren wir alleine, meinten die Mädchen entschlossen und setzten Himmel und Hölle in Bewegung, um den Widerstand der Eltern zu brechen. Die berieten sich und gaben schließlich nach: Eine Mutter setzte die drei in Berlin in den Zug, Emilias Vater holte sie am Leipziger Bahnhof ab. Ungewohnt war die Fahrt, so ganz allein, klar, aber: "Wir waren doch zu dritt!", meinte Emilia.

Vertieft am Kunstmann-Stand © kum

Gemeinsam durchstreiften die Mädchen die Hallen, schauten Bücher an, lasen. "Und ich habe Hörbücher gehört, das war toll", erklärt Emilia. "Ich wollte lieber schnell weiter, richtige Bücher anschauen und lesen", meint Hannah. "Die Standleute waren immer sehr nett zu uns", sagt Amelie, sie hätten sich immer willkommen gefühlt. Am Kunstmann-Stand haben sie gerade "Mach dieses Buch fertig" entdeckt und waren ganz angetan: "Da soll man wild und hemmlungslos hineinkritzeln". Moritz Kirschner von Kunstmann hat es ihnen geschenkt, und auf der Rückfahrt wollen sie auch hineinmalen und andere Sachen damit machen. "Da steht auch, dass man man es in Brand setzen soll, aber das werden wir natürlich nicht machen", sagt Hannah.

Verleger Markus Weber nimmt sich Zeit © hc

Emilia hält einen Zeitungsauschnitt hoch: Die Bilderbücher "Der kleine Fischer Tong" und "Akim rennt" sind darin erwähnt. "Die wollte ich unbedingt angucken", sagt Emilia und hat sich mit ihren Freundinnen zum Stand von Moritz-Verleger Markus Weber durchgeschlagen. "Der war sehr lieb und hat uns alles zu den Büchern gut erklärt." "Und eins vorgelesen." Insgesamt waren sie gar nicht so lange bei den Kinderbuchverlagen, sondern haben lieber in Halle 5 gestöbert: "Da gibt's auch jede Menge tolle Bücher". Was sie die restlichen zwei Stunden noch tun werden? "Na, Bücher entdecken - und lesen!!!"

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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