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"Wir werden ihn sehr vermissen" 14.04.2015
Nobelpreisträger Günter Grass hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die deutsche Literatur geprägt wie kaum ein zweiter. Jetzt ist er mit 87 Jahren gestorben: Stimmen aus der Branche – zum Abschied.

Gerhard Steidl (Steidl Verlag): "Eine intensive Arbeitsfreundschaft"

Günter Grass ist gestorben -- er, der dem Tod so viele Male von der Schippe gesprungen ist. Bis zur letzten Minute seines Lebens hat Günter Grass geschrieben, gezeichnet und Bücher gestaltet. Vor wenigen Tagen erst war ich in Behlendorf, um mit ihm am Layout seines neuen Buchs „Vonne Endlichkait“ zu arbeiten. Er war leidenschaftlich und präzise wie immer. Und wie immer haben wir Pläne geschmiedet: Buchpremiere, Ausstellungen, Übersetzerkonferenz, keine Müdigkeit, nur Freude über die getane und noch vor uns liegende Arbeit. Auf die Fortsetzung seines Werkstattberichts „Sechs Jahrzehnte“ freute er sich schon, „Sieben Jahrzehnte“ wird nun leider nicht mehr erscheinen können.

Das erste Buch mit Günter Grass haben wir 1986 gemacht, das Werkverzeichnis seiner grafischen Arbeiten „In Kupfer, auf Stein“, 1992 erschien der erste literarische Titel im Steidl Verlag, die Erzählung „Unkenrufe“, 1993 haben wir die Weltrechte an seinem Werk übernommen. Im Laufe dieser langen Zeit, in der ich ihn begleiten konnte, ist eine intensive Arbeitsfreundschaft entstanden. Ich werde ihn sehr vermissen. „Federleicht vogelfrei sein“ heißt eine Zeile aus seinem neuen Buch, das wünsche ich ihm."

Wolfgang Balk (dtv): "Ein engagierter Erzähler und Künstler"

„Der Deutsche Taschenbuch Verlag trauert um den bedeutenden Autor und Nobelpreisträger Günter Grass. Die Taschenbuchausgaben seiner Bücher prägen neben dem Werk von Heinrich Böll, Siegfried Lenz, Uwe Timm und Rafik Schami das deutschsprachige Programm des Verlags. Die Begegnungen sowie die Gespräche mit dem engagierten Erzähler und Künstler über Literatur und Politik zählen zu meinen unvergesslichen Erlebnissen.“

Heinrich Riethmüller: "Er setzte weltweit Zeichen"

"Mit Günter Grass verlieren wir einen der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands, der mit seinem literarischen Werk weltweit Zeichen gesetzt hat. Er war ein streitbarer Geist und hat in den politischen Debatten stets Position bezogen. Damit gab er der deutschen Literatur in der Gesellschaft eine wirkmächtige Stimme. Wir werden ihn sehr vermissen."

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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