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US-Verlage verkaufen weniger E-Books 11.10.2015
Der Buchmarkt USA ist einer von sieben dynamischen Buchmärkten, die am 13. Oktober bei der Auftaktkonferenz der Frankfurter Buchmesse "The Markets – Global Publishing Summit" analysiert werden. Jetzt hat die Buchmesse einen Marktüberblick über diesen Buchmarkt zusammengestellt.

Wie die Association of American Publishers – AAP kürzlich meldete, ist der Umsatz der US-amerikanischen Verlage im Zeitraum Januar bis Juni 2015 um 4,1 Prozent zurückgegangen, berichtet die Frankfurter Buchmesse. In den ersten sechs Monaten haben Verlage 5,58 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet (Vorjahreszeitraum: 5,82 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz mit E-Books sei im gleichen Zeitraum um 10,3 Prozent gesunken, innerhalb des Segments der Kinder- und Jugendbücher sogar um 45,5 Prozent. Zugelegt haben Taschenbücher (+12,5 Prozent) und Downloads von Audiobüchern (+31 Prozent). Die AAP wertet Verkaufszahlen von 1.200 Verlagen aus.

Die AAP-Analysten führen die dramatische Entwicklung im E-Book-Bereich auf drei Faktoren zurück, fasst die Buchmesse zusammen:

2014 wurden in den USA nur noch 12 Millionen E-Reader verkauft, 2011 waren es noch 20 Millionen. Immer mehr E-Book-Leser setzten beim Konsumieren von Inhalten auf Tablets und Smartphones.
Ein zweiter Grund sei die Preisentwicklung: Die "Big Five" der Branche haben den Durchschnittspreis für ein E-Book auf über 11 Dollar festgelegt – er ist damit vergleichbar mit dem Preis von Paperbacks.
Als dritte Ursache wurden fehlende Blockbuster ausgemacht.
Digital Publishing 2.0 – Auf dem Sprung in die nächste Dimension?

Branchenbeobachter wie Joe Wikert, Director of Strategy and Business Development, Olive Software, und Sprecher bei "The Markets", glauben allerdings nicht an einen dauerhaften Einbruch: "Die Abflachung des E-Book-Marktes hat zu einer gewissen Ratlosigkeit unter den Verlegern geführt und die Frage aufgeworfen, ob man den Umsatzrückgang mit E-Books im Printbereich ausgleichen könne." Wikert nennt diesen Zustand "print under glass era" und empfiehlt, mit "Digital Publishing 2.0" die nächste Stufe der Entwicklung einzuläuten. Verlage sollten dabei stärker Start-ups im digitalen Bereich beachten.

Bei "The Markets" wird Jonathan Stolper, SVP und Managing Director, Nielsen Book die aktuellen Entwicklungen auf dem US-amerikanischen Markt analysieren. Chantal Restivo-Alessi, Chief Digital Officer bei HarperCollins Publishers, wird auf der Konferenz die digitale Strategie von HC präsentieren und mögliche Zukunftsszenarien für den Digitalmarkt entwerfen. Darüber hinaus vertreten Dan Nigloschy, Client Solutions Architect Publishing Technology von codeMantra, Ralph Lazaro, Vice President, Digital Products Group von Findaway, Joan O’Neil, Senior Vice President & Managing Director, Knowledge Services Group at Wiley, Neil Balthaser, Technology Business Executive, Intellogo und Dominique Raccah von Source Books den amerikanischen Buchmarkt.

Buchmarkt USA im Überblick

Umsatz Januar – Juni 2015: 5,58 Milliarden US-Dollar
Umsatz 2014: 27,99 Milliarden US-Dollar. Umsatz mit E-Books 2014: 3,37 Milliarden US-Dollar (+3,8 Prozent)
Verkaufte E-Books 2014: 510 Millionen
Verkaufte Hardcover 2014: 568 Millionen
Titelproduktion 2013 (Print): 304.912 Titel
Selfpublishing-Titel 2013: 458.564 (+17 Prozent)
Der US-amerikanische Buchmarkt – unter besonderer Berücksichtigung des E-Book-Marktes –, ist einer von sieben Märkten, die bei "The Markets – Global Publishing Summit", der Auftaktkonferenz der Frankfurter Buchmesse, im Fokus stehen. Bei dem eintägigen Event geben Branchenexperten aus den jeweiligen Regionen exklusive Einblicke in ihre Märkte und liefern wertvolles Know-how aus erster Hand. "Mit 'The Markets' unterstützen wir unsere Kunden dabei, Businesspotentiale zu erschließen, neue Geschäftsfelder zu erkennen und persönliche Kontakte zu knüpfen“, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Weitere Informationen auf der "The Markets"-Website.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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