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Ausstellungen: Die Ottheinrich-Bibel in München 09.07.2008
Die Bayerische Staatsbibliothek in München zeigt ab 10. Juli in einer Ausstellung die Ottheinrich-Bibel – das älteste erhaltene illustrierte Neue Testament in deutscher Sprache.

Die auf 307 großformatigen Pergamentblättern niedergeschriebene und reich illustrierte deutsche Übersetzung des Neuen Testaments wird heute nach ihrem ersten greifbaren Besitzer Ottheinrich-Bibel genannt. Der Pfalzgraf Ottheinrich (1502–1559) ließ die unvollendet gebliebene Handschrift 1530 bis 1532 durch Mathis Gerung fertig ausmalen. Entstanden ist sie allerdings schon etwa hundert Jahre früher.

Um 1640 kam der Codex in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges nach Gotha, wo er die nächsten drei Jahrhunderte verblieb. Wohl in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde der voluminöse Band in acht Teilbände zerlegt, die im 20. Jahrhundert auf verschiedene Standorte verteilt wurden. Die Bände 3 bis 6 und 8 gelangten 1936 auf dem Tauschweg in das Kurpfälzische Museum Heidelberg. Die übrigen drei Bände wurden am 3. Juli 1945, dem letzten Tag der amerikanischen Besatzung in Thüringen, nach Coburg gebracht und von dort 1950 an die Bayerische Staatsbibliothek verkauft. Lediglich die leere Einbandhülle blieb in Gotha zurück.

Die Heidelberger Bände wurden nach der Gütlichen Einigung vom 26. Juni 2001 zwischen dem Land Thüringen und der Herzog von Sachsen Coburg und Gotha’schen Stiftung für Kunst und Wissenschaft an letztere zurückgegeben. Von ihr konnte der Freistaat Bayern sie Ende 2007 mit Unterstützung durch Stiftungen, öffentliche und private Geldgeber und besonders auch durch den Bund erwerben – wenige Tage vor der geplanten Versteigerung bei Sotheby’s in London. Durch die Vermittlung der Kulturstiftung der Länder hat sich die Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha außerdem bereit erklärt, der Bayerischen Staatsbibliothek den Einband zu überlassen. So sind alle Teile der Handschrift erstmals seit 1936 wieder an einem Ort vereint und werden jetzt in der Ausstellung der BSB präsentiert.

“Die Ottheinrich-Bibel“ , 10. Juli bis 10. August, Bayerische Staatsbibliothek, München (Schatzkammer, Ludwigstr. 16) – Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9–17 Uhr, Do 9–20 Uhr, Sa/So 13–17 Uhr. An Feiertagen geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Quelle: Boersenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.bsb-muenchen.de

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