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Jean-Marie Gustave Le Clézio erhält den Literaturnobelpreis 10.10.2008
Der Literaturnobelpreis 2008 geht an den französischen Schriftsteller Jean-Marie Gustave Le Clézio (68), teilt die Schwedische Akademie mit. »Wir haben viele Jahre Le Clézios Werk gelesen – es war einfach dran«, sagte Nobelpreis-Komitee-Sekretär Horace Engdahl in Stockholm.

»Le Clézios Werk umfasst mehr als 40 Bücher und vertritt mehrere Kulturen. Er gehört zu einer neuen Generation von Schriftstellern: Nomaden, die in der ganzen Welt verwurzelt sind.«
Bekanntheit erlangte Le Clézio mit seinem Werk »Das Protokoll«, für das er 1963 den Prix Renaudot erhielt, nachdem das Buch bereits für den Prix Goncourt nominiert gewesen war. Er hat Erzählungen, Romane, Essays, Novellen geschrieben und hat zwei Bücher über indische Mythologie übersetzt. 1980 erhielt er für den Roman »Wüste« als erster Autor den von der Académie Française ausgeschriebenen Prix Paul-Morand.

In deutscher Spracher sind seine Romane bei Kiepenheuer & Witsch, Piper und Hanser erschienen:
»Das Protokoll« : Roman / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – München : Piper, 1965. – Originaltitel: Le procès-verbal
»Die Sintflut« : Roman / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – München : Piper, 1968. – Originaltitel: Le déluge
»Terra amata« : Roman / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – München : Piper, 1970. – Originaltitel: Terra amata
»Das Fieber« : Erzählungen / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – München : Piper, 1971. – Originaltitel: La fièvre
»Der Krieg« : Roman / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – Frankfurt (am Main) : S. Fischer, 1972. – Originaltitel: La guerre
»Der Goldsucher« : Roman / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – Köln : Kiepenheuer u. Witsch, 1987. – Originaltitel: Le chercheur d'or
»Mondo« : Erzählungen / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – München : List, 1988. – Originaltitel: Mondo et autres histoires
»Der mexikanische Traum« / Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner. – München : List, 1989. – Originaltitel: Le rêve mexicain ou la pensée interrompue
»Wüste« : Roman / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – Köln : Kiepenheuer u. Witsch, 1989. – Originaltitel: Désert
»Onitsha« : Roman / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – Köln : Kiepenheuer und Witsch, 1993. – Originaltitel: Onitsha
»Diego und Frida« / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – München : Hanser, 1995. – Originaltitel: Diego et Frida
»Fliehender Stern« : Roman / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – Köln : Kiepenheuer und Witsch, 1996. – Originaltitel: Étoile errante
»Ein Ort fernab der Welt« : Roman / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – Köln : Kiepenheuer und Witsch, 2000. – Originaltitel: La quarantaine
»Fisch aus Gold« : Roman / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – Köln : Kiepenheuer und Witsch, 2003. – Originaltitel: Poisson d'or
»Revolutionen« : Roman / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – Köln : Kiepenheuer und Witsch, 2006. – Originaltitel: Révolutions
»Der Afrikaner« / Aus dem Französischen von Uli Wittmann. – München : Hanser, 2007. – Originaltitel: L'Africain


Der Nobelpreis für Literatur ist mit rund zehn Millionen Kronen dotiert (1,1 Millionen Euro). Im vergangenen Jahr erhielt die britische Autorin Doris Lessing die renommierte Auszeichnung, letzter deutscher Preisträger war Günter Grass (1999).
Die Mitglieder des Nobelpreis- Komitees sind alle Mitglieder der Schwedischen Akademie und werden für drei Jahre gewählt. Dem Komitee des Literaturnobelpreises gehören in diesem Jahr fünf Schriftsteller als Juroren an: Per Wästberg (Vorsitzender), Horace Engdahl (Sekretär), Kjell Espmark, Katarina Frostenson und Kristina Lugn.

Die Nobelpreise werden am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht.

Literaturnobelpreisträger der vergangenen Jahre:
1998: José Saramago (Portugal)
1999: Günter Grass (Deutschland)
2000: Gao Xingjian (China)
2001: Sir Vidiadhar Surajprasad Naipaul (Trinidad)
2002: Imre Kertész (Ungarn)
2003: John Maxwell Coetzee (Südafrika)
2004: Elfriede Jelinek (Österreich)
2005: Harold Pinter (Großbritannien)
2006: Orhan Pamuk (Türkei)
2007: Doris Lessing (Großbritannien)

Quelle: Börsenblatt online

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www.boersenblatt.net

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