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Neue litprom-Bestenliste 02.12.2008
Autoren aus Asien, Afrika und Lateinamerika haben es schwer, sich in Deutschland durchzusetzen. Helfen soll nun die litprom-Bestenliste "Weltliteratur", die gestern im Frankfurter Literaturhaus vorgestellt wurde.

"Die litprom-Bestenliste ist eine Chance, die Bücher ferner Ländern bekannt zu machen", sagte Messedirektor Juergen Boos, der die Patenschaft für die Bestenliste "Weltliteratur" übernommen hat. Es sei sehr wichtig, dass mehr Literatur aus diesen Ländern ins Deutsche übersetzt wird. "Wir werden für diese Literatur kämpfen und sie für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich machen", erklärte Boos.

Seit fast 30 Jahren setzt sich litprom (Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika) für die Übersetzung von Belletristik aus fernen Regionen und deren Verbreitung ein. Gegründet wurde die Oragnisation damals unter anderem von Journalisten, Verlegern, Übersetzern und der Frankfurter Buchmesse.

Die neue Bestenliste stellt vierteljährlich sieben Autoren vor, die es laut der Jury verdient haben, auch in Deutschland veröffentlicht zu werden. Sie soll im Dschungel der vielen Neuerscheinungen eine Orientierungshilfe für Feuilleton, Buchhandel und nicht zuletzt für Leser sein. Bewertet werden Romane, Erzählungen, Lyrik und Neuübersetzungen.

Neben den Autoren werden auch die Verlage unterstützt, die es wagen, einen unbekannten Autoren ins Programm zu nehmen. So wie der Donata Kinzelbach Verlag, der mit "Gestrandet" von Youssouf Amine Elalamy den sechsten Platz auf der aktuellen "Weltliteratur"-Liste erreicht. "So ein Titel ist ein echter Juwel für einen kleinen Verlag", meint Anita Djafari, Pressesprecherin von litprom.

Die Bestenliste erscheint in verschiedenen Tageszeitungen wie der "Frankfurter Rundschau" und der "taz". Aber auch im Deutschland Radio Kultur wird sie regelmäßig besprochen. Darüber hinaus hatte Arno Widmann die Idee, einen Titel zu empfehlen, der noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde - jedoch das Potenzial dazu hat.

Die Jury setzt sich folgendermaßen zusammen: Katharina Borchardt (Kritikerin und Literaturedakteurin SWR2), Anita Djafari (litprom), Andreas Fanizadeh (Ressortleiter Kultur taz), Karl-Markus Gauß (freier Kritiker), Navid Kermani (Autor und Islamwissenschaftler), Kristina Pfoser(Literaturredakteurin ORF1), Arno Widmann ("Frankfurter Rundschau"), Thomas Wörtche (freier Kulturkritker) und Ilija Trojanow (Autor und Jury- Vorsitzender).

Die aktuelle Liste:

1. "Der weiße Tiger", Aravind Adiga (C.H. Beck)
2. "Die Stunde der Zeichen", Jamal Mahjoub (Edition Büchergilde)
3. "Pedro Paramo", Juan Rulfo (Hanser)
4. "Weißer Schatten", Deon Meyer (Rütten & Loening)
5. "Zwischen den Fronten", Evelio Rosero (Berlin Verlag)
6. "Gestrandet" Youssouf Amine Elalamy (Donata Kinzelbach)
7. "Sag allen, es wird gut", Sefi Atta (Peter Hammer Verlag)

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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