Sexlibris
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CDU gegen Google Buchsuche 16.05.2009
Die CDU schlägt harte Töne gegen den Suchmaschinenriesen an: »Google missachtet das Urheberrecht, um langfristig Kasse zu machen und ein weltweites Wissensmonopol aufzubauen«, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des kultur- und medienpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, und des zuständigen Berichterstatters im Ausschuss für Kultur und Medien, Günter Krings.

»Das Vorgehen von Google in den USA ist inakzeptabel. Die Urheberrechte der Autoren sollen weltweit durch einen gerichtlichen Vergleich vor einem US-amerikanischen Gericht ausgehebelt werden«, heißt es in der Erklärung. »Die Urheber als Eigentümer geistigen Schaffens werden partiell enteignet, um anschließend hilflos mit ansehen zu müssen, dass ihr geistiges Eigentum von Dritten gewinnbringend vermarktet wird.«

Europa müsse jetzt mit einer Stimme sprechen und die Eigentumsrechte seiner Autoren verteidigen. Eine Europakonferenz zum Schutz der Autoren wäre für die Verfasser der Erklärung ebenso denkbar wie die Aufnahme der Thematik beim nächsten europäischen Ministerrat.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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