Der Tod aus der Teekiste
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Auszeichnungen für Harald Hartung und Julia Voss 28.05.2009
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay an den Lyriker und Literaturwissenschaftler Harald Hartung. Die Kunsthistorikerin und Journalistin Julia Voss erhält den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.

Beide Preise sind mit 12.500 Euro dotiert und werden zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 31. Oktober 2009 in Darmstadt verliehen.

Harald Hartung sei einer der "kenntnisreichsten und sensibelsten Dolmetscher der modernen Welt-Poesie in Deutschland", so die Begründung der Akademie für ihren Preisträger. In Studien wie "Masken und Stimmen", in seinen mustergültigen Anthologien "Luftfracht" und "Jahrhundertgedächtnis" und in seinen zahlreichen kritischen Beiträgen spreche er zugleich aus der eigenen Erfahrung als Lyriker und aus der analytischen Distanz eines kritischen Essayisten. Seine Essays zeigten meisterhaft, wie sich auch über schwierigste Probleme der Lyrik so schreiben lässt, dass allen Lesern hörbar wird, was eines seiner Bücher programmatisch im Titel führt: "Ein Unterton von Glück".

Julia Voss gelinge es in ihrer Arbeit über "Darwins Bilder" auf überraschende Weise den Denkprozess Darwins mit Hilfe der Interpretation seiner Zeichnungen und Diagramme vor Augen zu führen, heißt es in der Begründung für die Preisträgerin Julia Voss. In ihrer neuesten Studie entziffert sie mit detektivischem Spürsinn Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ als eine Auseinandersetzung mit der Pervertierung der Evolutionstheorie im Nationalsozialismus. Julia Voss präsentiere ihre Recherchen in einer Sprache, die die Interpretation der Quellen und die genaue Kenntnis des Forschungsstandes in einer überzeugenden, klaren Diktion vorträgt.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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